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Kate Pepper: Nur 15 Sekunden

nur 15 sekunden
Nur 15 Sekunden

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Eigentlich (nein, ich habe noch immer nicht gezählt, wie viele meiner Beiträge hier mit diesem Wort beginnen...) hatten wir die Einkaufstaschen schon voll und auch bereits genug Geld ausgegeben, aber dann beschlossen Thore und ich, nur noch ganz kurz im "Gedankenflieger", der Buchhandlung in der Nordseepassage in Wilhelmshaven, 'reinzuschauen. Tja. Die Hälfte meiner Ausbeute dort ist dieses Buch, das ich gleich am auf den Kauf folgenden Tag gelesen habe.

Zum Inhalt: Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes Hugo hält Darcy nichts mehr auf Marthas Vineyard. Dies ist der Ort, an dem sie mit Hugo und ihrem gemeinsamen Sohn Ben immer glücklich war, doch nun kann Darcy diesem Ort nichts mehr abgewinnen - zu schwer lasten die Erinnerungen auf ihr, die ihr immer wieder nur vor Augen führen, was für eine Lücke Hugo in ihrem Leben hinterlassen hat.
Also ziehen Ben und seine Mutter nach New York. Hier in der Metropole gibt es genug Ablenkung und beide haben das Gefühl, dass sie wieder neu anfangen können. Darcy gelingt es sogar, sich wieder auf einen Mann einzulassen - zumindest geht sie einige Male mit Rich, einem Lehrer an Bens Schule, aus.
Auch beruflich läuft es für Darcy ganz gut, sie hat eine Anstellung bei der New York Times bekommen und bald schon trägt ihr ein Informant geheime Informationen zu: auf einem Grundstück, das neu bebaut werden soll, sind drei menschliche Skelette gefunden worden, doch die Stadt versucht, das zu vertuschen, um das Bauvorhaben nicht zu gefährden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich bei den Skeletten um Menschen handelt, die von der Mafia "aus dem Weg geräumt" worden sind - ein brisantes Thema, und sowohl Darcy als auch ihr Informant gehen ein hohes Risiko ein, als sie auf dem Grundstück miteinander sprechen und Darcy Bilder macht, die sie später in der Zeitung verwenden kann.
Als Darcy Joe wiedersieht, einen etwa zehn Jahre jüngeren Mann, der ebenfalls auf Marthas Vineyard lebte, glaubt sie zunächst an einen Zufall. Joe scheint sich in der Stadt allein zu fühlen und sucht ihre Nähe. Doch schnell wird Darcy dies unangenehm, denn Joes Annäherungsversuche bekommen schnell einen bedrohlichen Unterton, von dem sie nicht sicher ist, ob sie sich diesen nur einbildet... Bald wird aber klar, dass Joe nicht ein harmloser, etwas einsamer Kerl, sondern ein skrupelloser Stalker ist - und nicht nur Darcy ist in Gefahr...

Wie mir das Buch gefallen hat: Der Klappentext ließ es so erscheinen, als stehe die Mafiageschichte im Vordergrund, dem ist aber nicht so. Diese Handlung läuft eher nebenbei ab. Zentral ist die Geschichte um Joe, der sich schnell vom harmlosen Jungen in den gefährlichen Stalker verwandelt. Das Ganze ist durchaus spannend erzählt und man kann das Buch ganz gut an einem Nachmittag weglesen, aber es ist jetzt ganz sicher kein besonderer Thriller, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Ganz gut geschrieben, auch durchaus spannend, aber an vielen Stellen ist das Handeln sowohl von Darcy als auch von Joe doch sehr vorhersehbar. Die Figuren sind auch nett und entweder gut oder böse, aber auch sie sind einfach nichts Besonderes.
Kurz und gut: netter Krimi für zwischendurch.

12.4.09 19:30
 



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