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Daniel Glattauer: Alle sieben Wellen

alle sieben wellen
Alle sieben Wellen

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ja, wir schauen "Deutschland sucht den Superstar". Auch in diesem Jahr wieder. Und da kann man doch mal wieder wetten, wer weiterkommt. Wenn man dann noch gewinnt... hat man ein Buch seiner Wahl mehr. So geschehen letzte Woche.

Zum Inhalt: Nachdem sie nicht zu dem Treffen erschienen ist, das das grandiose Ende von "Gegen den Nordwind" hätte sein können, geht Leo Leike seiner Emmi aber nicht aus dem Kopf. Immer wieder versucht sie, ihn per E-Mail zu erreichen, immer wieder bekommt sie nur Antworten des Systemmanagers, der ihr sagt, dass Leo unter dieser Adresse nicht mehr zu erreichen ist.
Und dann ist er es doch wieder. Leo ist zurück und man atmet als Leser erstmal auf (auch wenn man natürlich nicht damit gerechnet hat, immer nur Emmis Mails und die Standardantwort des Systems zu lesen). Und Leo und Emmi schreiben wieder. So schön und liebevoll und zynisch und bitter wie eh und je. Denn natürlich ist das Leben jetzt trotzdem noch nicht einfach. Emmi ist immer noch mit Bernhard zusammen, allein schon wegen der Kinder kommt sie irgendwie einfach nicht weg. Und Leo hat in Boston, denn dorthin hatte er sich aufgemacht, jemanden kennen gelernt. Mit "Pam" will er sich jetzt eine Zukunft aufbauen, er will endlich jemanden in seinem Leben haben, mit dem er glücklich werden kann, jemanden, der seine Sehnsüchte erfüllt.
Also beschließen Emmi und Leo, sich ein einziges Mal zu treffen. Nur einmal. Dann wollen sie Abschied nehmen und ihre Leben weiterleben. Doch so einfach ist das bei den beiden natürlich nicht. Denn keiner schreibt so schöne Mails wie Leo. Und keine ist so herrlich zynisch wie Emmi. Und so heißt es warten und das Meer der E-Mails der beiden beobachten. Denn jede siebte Welle ist anders als die sechs vor ihr. Und sie bringt Veränderungen, wirft alles um und bricht aus. Man darf also hoffen...

Wie mir das Buch gefallen hat: Ich glaube, die Geschichte um Emmi und Leo ist die allerschönste Liebesgeschichte des Jahrhunderts. Sie ist schön, ohne kitschig zu sein, romantisch, lustig, traurig, böse, sie ist einfach nur gut. Das Buch habe ich an einem Abend gelesen, und obwohl es natürlich einerseits schade ist, dass es nur etwas über 200 Seiten hat, finde ich, dass Glattauer es wunderbar schafft, dass man als Leser nicht das Gefühl hat, dass man hingehalten wird mit den Veränderungen. Eigentlich hat es genau die richtige Länge. Es ist einfach perfekt. Auf jeden Fall ein absolutes Lesehighlight, das seinem Vorgänger in absolut nichts nachsteht!

29.4.09 09:03
 



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