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Thomas Baumann: Daheimbleiben kann jeder

daheimbleiben kann jeder
Daheimbleiben kann jeder: Das etwas andere Reisebuch

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich bei vorablesen.de gewonnen und Ende Mai per Post erhalten.

Zum Inhalt: In achtundvierzig sehr kurzen Kapiteln nimmt Baumann zu verschiedenen Themen rund ums Reisen Stellung. Er beschreibt eine Reise mit der transsibirischen Eisenbahn, setzt sich mit Flugangst auseinander, geht auch auf Astralreisen oder die Wanderungen im Tierreich ein und durchquert mit ein paar Freunden per Straßenbahn das Ruhrgebiet, was allerdings dem Bericht zufolge keine nachahmenswerte Reise zu sein scheint, nicht, weil es kein Erlebnis wäre, sondern weil sich laut Baumann das Ruhrgebiet überhaupt nicht lohnt.
Es geht, das muss man dazu sagen, nicht immer ganz genau ums Reisen. Es gibt ein Kapitel, das sich zum Beispiel mit dem Unterschied zwischen den Fahrern von Minivans und denen von Geländewagen beschäftigt. Es geht um Starbucks und dass man es überall finden kann, egal, wo man ist. Es geht um einen Menschen, der eine Fotostrecke zum Thema "Tod auf Mallorca" erdacht und offenbar im Internet umgesetzt hat. Es geht um "blind booking" und um "Round the World"-Tickets und wie man diese benutzt. Es geht um Restaurants, in denen man rauchen darf, und dass diesem Thema ganze Websites gewidmet werden. Es gibt einige Interviews mit Menschen, die mehr oder weniger etwas mit Reisen zu tun haben, wobei ich hier ausnahmsweise schon in der Inhaltsangabe sagen möchte, dass ich einige der Fragen unmöglich fand und ich aus diesen Interviews nichts Bemerkenswertes erfahren konnte.

Wie mir das Buch gefallen hat: Hat mir dieses Buch denn überhaupt gefallen? Nun ja. Sagen wir mal so: die Kapitel stehen in keinerlei Zusammenhang zueinander, es wird auf wirklich allem immer nur 'rumgehackt und alles ist schlecht und blöd und muss niedergemacht werden. Ist das der angekündigte Humor? Oder ist es die gewollt flapsige Wortwahl, der unnötige gehässige Kommentar zu den Interviewpartnern? Vollkommen geschmacklose Kapitel wie "Tod auf Mallorca"? Ich weiß es nicht, ich konnte in diesem Buch weder einen roten inhaltlichen Faden, noch einen humorvollen Ton finden. Ich fand das Buch ausgesprochen langweilig und ganz und gar nicht unterhaltsam. Ich bin froh, dieses Buch nicht im Urlaub gelesen zu haben, denn da packe ich lieber bessere Bücher in meinen Koffer als so ein Miesmacherbuch. Daheimbleiben kann vielleicht jeder, aber nicht jeder kann witzige Bücher darüber schreiben, wie man verreist.

1.6.09 20:13
 



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