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Marianne Fredriksson: Die Jahre mit Jan

die jahre mit jan
Die Jahre mit Jan

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Da mir "Hannas Töchter" gut gefallen hat, wollte ich schon lange mal wieder was von Marianne Fredriksson lesen. Letztes Jahr zu Ostern haben Thore und ich uns in Wilhelmshaven einen Stapel Mägelexemplare gekauft und für mich war "Die Jahre mit Jan" dabei.

Zum Inhalt: Jan und Angelika sind beide das, was man wohl vorbelastet nennt. Beide haben in ihrer Kindheit sehr viel durchgemacht und nicht richtig gelernt, was es bedeutet, zu lieben und geliebt zu werden.
Aus Jan hat diese Erfahrung einen sehr rationalen Menschen gemacht, der allem abschwört, was man nicht durch Vernunft erklären kann. Angelika hingegen ist eine sehr spirituelle Person geworden, die weiß, dass es Unerklärliches zwischen Himmel und Erde gibt.
Eigentlich passen die beiden ja überhaupt nicht zusammen und ihre Beziehung ist auch sehr schwierig, doch Angelika und Jan lieben einander und wünschen sich vor allem eines - eine gemeinsame Zukunft. Deswegen entschließen sie sich auch schon nach kurzer Zeit dazu, zu heiraten.
Doch wird das gutgehen, wenn man so unterschiedliche Ansichten über das Leben hat? Wenn man so verbissen an den eigenen Überzeugungen festhält? Schnell wird klar, dass sowohl Jans als auch Angelikas Familie öfter vermitteln müssen und sich dafür einsetzen, dass die beiden mehr Verständnis füreinander zeigen.
Doch insgesamt scheinen Jan und Angelika glücklich. Auch wenn sie einander einiges nicht erzählen, auch wenn sie über die Arbeit des Partners jeweils wenig wissen, immer wieder streiten sie über Kleinigkeiten und versöhnen sich sofort danach. Sie glauben fest daran, dass ihre Liebe alles überwinden kann, und erst die gemeinsamen Jahre können zeigen, ob sie sich mit diesem Vorhaben übernommen haben...

Wie mir das Buch gefallen hat: Der Roman hat eigentlich kaum Handlung. Jan und Angelika lernen sich kennen, heiraten, leben miteinander. Der Anfang des Romans hat mir sehr gut gefallen, als die beiden einander Stück für Stück ihre Vergangenheit enthüllen. Die folgenden Gespräche der beiden auch mit anderen Figuren zielen irgendwie darauf ab, dem Leser etwas über Genforschung und Religion zu vermitteln, was absolut nichts zur Handlung beiträgt - und spätestens ab dem Zeitpunkt, ab dem einem das klar wird, wird es langweilig. Die beiden Protagonisten bleiben einem seltsam fremd, man kann sich mit ihnen nicht identifizieren, sie nicht mögen, nichts. Desweiteren habe ich sie nicht als authentisch empfunden.
Nachdem die Handlung 250 Seiten lang dahingeplätschert ist, kommt dann ein Ende, das in keiner Weise so angelegt und deswegen irgendwie überraschend, aber auch unglaubwürdig war. Das hat mir dann erst recht nicht gefallen.
Ich würde wieder etwas von dieser Autorin lesen, aber "Die Jahre mit Jan" hat mich enttäuscht.

2.6.09 23:41
 



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