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Armistead Maupin: Stadtgeschichten

stadtgeschichten
Stadtgeschichten 1

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Die komplette Stadtgeschichten-Reihe habe ich von meinen Eltern zum Geburtstag geschenkt bekommen. Mein Vater hat diese Bücher auch und von ihm hatte ich mir diese Bücher schon vor acht Jahren oder so mal zum Lesen geliehen. Darum war es jetzt besonders schön, die Bücher von ihm - und natürlich auch von meiner Mutter - zu bekommen.

Zum Inhalt: Cleveland liegt hinter ihr und dahin will sie auch nie mehr zurück. Mary Ann Singleton ist gerade erst nach San Francisco gekommen und neugierig auf alles, was hier vor ihr liegt. Aufregend, neu, voller Chancen - so stellt sich das hübsche, aber etwas biedere junge Mädchen das Stadtleben vor. Und einfach - aber das ist es ganz und gar nicht. Doch immerhin findet Mary Ann eine schöne Wohnung am Russian Hill, in der Barbary Lane 28. Die geheimnisvolle und etwas schrille Vermieterin Anna Madrigal nimmt die junge Frau herzlich in der "Familie" ihrer Mieter auf.
Und so lebt sich Mary Ann in der großen Stadt ein. Nach und nach lernt sie ihre Mitbewohner kennen und schnell stellt sich heraus, dass irgendwie alle auf der Suche nach dem großen Glück sind - und zugleich Meilen davon entfernt.
Da wäre Mona Ramsey, die ihren Job verliert, weil sie ihrem Chef gegenüber einen Ausbruch von Emanzenhaftigkeit hat, was dieser gar nicht gutheißt. Mona findet einfach nicht den richtigen Mann und hält sich selbst für ein "Schwulenmuttchen", weil sie die beste Freundin von Michael Tolliver ist, der stockschwul und auf der Suche nach dem Partner fürs Leben ist, und dessen Eltern, die sich im Namen der Religion gegen Schwule aussprechen, immer noch denken, dass er noch auf die Richtige wartet.
Dann ist da noch Bryan, der jeden Abend eine andere Frau abschleppt und dabei den ein oder anderen sehr skurrilen Moment erlebt. Und in einem kleinen separaten Häuschen auf dem Dach lebt Norman, der vorgibt, Vertreter für Vitaminpräparate zu sein.
Alles in allem eine interessante Mischung von Menschen, und in den Stadtgeschichten lernt man noch eine ganze Menge mehr skurriler, netter und nicht so netter Menschen kennen...

Wie mir das Buch gefallen hat: Sehr! Ein tolles Buch, an dem man sich quasi festklammert, bis es durchgelesen ist. Die Charaktere sind toll, die Geschichten einfach einzigartig und es gibt immer wieder total unerwartete Wendungen. Einfach gut.
Die "Stadtgeschichten" sind über dreißig Jahre alt, aber das tut ihnen keinen Abbruch. Sie sind in keiner Weise veraltet, sondern machen unheimlich viel Spaß - zeitlos.

14.6.09 19:42
 



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