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Kerstin Gier: Für jede Lösung ein Problem

für jede lösung ein problem
Für jede Lösung ein Problem

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Von meinem ersten Englischkurs, den ich am 19.06. in die weite Welt entlassen musste, was mir nicht ganz leicht fiel, habe ich neben schönen Blumen auch noch einen Thalia-Gutschein bekommen, den ich kurz entschlossen online eingelöst habe. Alles leichte Sommerlektüre, und dieser Roman von Frau Gier stand ganz oben auf der Liste.

Zum Inhalt: Sie ist dreißig Jahre alt und Single. Die Kochabende mit ihren Freunden sind nicht mehr das, was sie mal waren, da alle von ihnen inzwischen paarweise auftreten und die meisten von ihnen auch Kinder haben. Hinzu kommt, dass auch Gerris Eltern finden, es sei nun an der Zeit, das das jüngste Töchterlein nun endlich einmal einen netten jungen Mann findet und geheiratet wird. Immerhin sind alle Schwestern irgendwie vergeben und Gerris Nichten und Neffen werden auch immer mehr.
Doch Gerri fällt aus der Reihe. Und es ist nicht einmal so, dass sie überzeugter Single wäre, oh nein! Sie ist eigentlich wirklich auf der Suche nach einem festen Partner, aber leider scheinen die guten Männer mit dreißig schon vergriffen zu sein - und übrig bleiben nur die Verlierer und Idioten.
Und nun verliert Gerri, die bislang Liebesromanheftchen geschrieben hat, auch noch ihren Job. Ihre Eltern, die der Verwandtschaft immer verheimlicht haben, was Gerri macht, fänden das sicher nicht schlimm, aber für Gerri bricht eine Welt zusammen, als sie hört, dass ihre Reihe eingestellt wird und stattdessen Vampirgeschichten groß "im Kommen" seien.
Es reicht! Gerri beschließt, sich das Leben zu nehmen. Sie schreibt jedem aus ihrer Familie und ihrem Freundeskreis einen Abschiedsbrief und sagt zum ersten Mal in ihrem Leben jedem ihre Meinung. Dann bringt sie die Briefe zur Post, kauft sich ein neues Kleid, neue Schuhe, geht zum Friseur und checkt in ein teures Hotel ein, um ihrem Leben ein Ende zu machen. Doch irgendwie gelingt ihr das nicht und am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben - und ihre Briefe werden zugestellt...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Idee für die Story ist wirklich ansprechend und gut. Die Figuren sind jetzt nicht wirklich überraschend, aber das macht auch gar nichts. Sie sind trotzdem irgendwie glaubhaft und mit Gerri kann sich wahrscheinlich jede Leserin auf die ein oder andere Weise identifizieren.
Der Stil von Kerstin Gier sorgt dafür, dass man diesen Roman schnell weglesen kann und dass es wirklich viele sehr komische, witzige Momente gibt, in denen man lacht oder zumindest schmunzelt. Meiner Meinung nach macht gerade Giers Art zu schreiben einen großen Teil der Besonderheit des Romans aus, denn die Handlung ist nicht wirklich was Neues.
Ein Buch, das mir gut gefallen hat und das ich sicher irgendwann wieder lesen werde!

24.6.09 18:03
 



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