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Wendy Morgan: Von schwarzem Herzen

von schwarzem herzen
Von schwarzem Herzen

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Noch ein Buch, das ich mit meinem Thalia-Gutschein, den mir mein Kurs zum Abschied geschenkt hat, gekauft habe. Von Wendy Morgan habe ich vor Jahren schon ein paar Krimis gelesen und fand sie immer ganz gut, deswegen war auch dieses Buch auf meinem Wunschzettel gelandet.

Zum Inhalt: Rose Larrabee hat einiges mitgemacht: sie hat eine Herztransplantation hinter sich und damit eine Zeit, in der sie sich mit ihrem eigenen Tod auseinandersetzen musste. In Anbetracht der Tatsache, dass sie zwei kleine Kinder hat, keine einfache Zeit. Nachdem sie dies überstanden hatte, geschah das Unfassbare: eines Nachts hatte ihr Mann Sam einen tödlichen Unfall – nun ist sie Witwe und muss ihr Leben ganz neu ordnen, was ihr ganz und gar nicht leicht fällt, auch wenn ihre Schwägerin Leslie, deren Verlobter und Sams bester Freund Hitch alles daran setzen, ihr das Leben zu erleichtern.
Doch dann geschieht etwas, das die bisherigen Schwierigkeiten lächerlich erscheinen lässt: ein Unbekannter lässt Rose immer wieder Geschenke und Nachrichten zukommen, die sich um Herzen drehen. Ein heimlicher Verehrer? Zuerst tut Rose das Ganze noch als eine etwas missglückte Annäherung ab – doch bald beginnen diese Nachstellungen sie zu ängstigen...
Was Rose nicht einmal ahnt, ist, dass die Frau, deren Herz ihr implantiert wurde, einen Mann betrogen und sitzen gelassen hat. Und dieser ist nun davon besessen, sich an ihr zu rächen – und in seinem Wahn kann er keinen Unterschied mehr zwischen seiner Exfreundin und der Frau machen, die heute ihr Herz trägt...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Idee hat mir eigentlich an diesem Buch recht gut gefallen, zumal am Rande neben Rose noch andere Fälle erwähnt werden, bei denen der Verrückte gemordet hat (seiner Angebeteten wurde nämlich nicht nur das Herz entnommen). Insgesamt ist die Krimihandlung aber zu zäh, um wirklich Spannung aufkommen zu lassen. Die Geschichte darüber, wie Rose mit dem Verlust ihres Ehemannes umgeht und ihr Leben wieder in den Griff bekommt, liest sich durchaus gut und interessant, aber als „Thriller“ würde ich das Buch nun wirklich gar nicht bezeichnen wollen. Diese Handlung tritt in der ersten Hälfte dazu doch zu sehr in den Hintergrund. Schade eigentlich, die Autorin hat Einiges an Potenzial bei dieser Geschichte verschenkt, sodass trotz der guten Idee am Ende nur ein mittelguter Roman herauskommt.

13.7.09 16:33
 



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