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Dean Koontz: Das Haus der Angst

haus der angst
Das Haus der Angst

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Das ist nun das letzte der fünf Bücher, die ich mir von dem Thalia-Gutschein von meinem ersten Englisch-LK gekauft habe. Koontz lese ich zwischendurch mal ganz gerne und die Sonderausgabe, die ich mir gekauft habe, hat nur fünf Euro gekostet... unwiderstehlich also.

Zum Inhalt: Susan Thorne erwacht in einem Krankenhaus und kann sich absolut nicht erinnern, wie sie dorthin gekommen sein soll. Man sagt ihr, dass sie einen Autounfall gehabt hab und drei Wochen lang im Koma gelegen hat. Ihre Erinnerung ist äußerst lückenhaft und schließt sich im Laufe der Zeit so weit, dass sie etwas über ihre Familie und sich selbst wieder in Erinnerung hat, aber über ihren Job weiß sie absolut nichts mehr – und das scheint angesichts der Tatsache, dass sie eine bedeutende Atomphysikerin ist, die an einem streng geheimen Projekt gearbeitet hat (diese Information bekommt sie vom Klinikpersonal), doch sehr merkwürdig.
Doch etwas Anderes macht Susan viel mehr Sorgen: sie erlebt ein Trauma aus ihrer Jugend aufs Neue. Als Teenager ging Susan mit einem Jungen aus, der bei einer Aufnahmeprüfung in eine Studentenverbindung gequält und umgebracht wurde. Susan musste das alles damals mit ansehen und kam nur knapp mit dem Leben davon. Jetzt sieht sie die vier Peiniger ihres Freundes wieder und diese drohen ihr unmerklich auch. Doch wie kann es sein, dass die vier Männer jetzt alle ausgerechnet in dieser Klinik arbeiten? Und vor allen Dingen: die Vier scheinen um keinen einzigen Tag gealtert zu sein! Wird Susan verrückt? Bildet sie sich das alles nur ein? Hat ihr Gehirn Schaden erlitten? - Das Klinikpersonal zumindest scheint es zu glauben, jeder versucht, Susan zu beruhigen.
Doch die leidet immer mehr unter Panikattacken. Vertrauen kann sie offenbar einzig dem jungen Arzt McGee, in den sie sich verliebt. Oder sollte sie auch ihm besser nicht trauen?

Wie mir das Buch gefallen hat: Dieses Buch von Koontz hätte ich mir auch schenken können. Irgendwie hat es mich gar nicht angesprochen, auch wenn ich die Geschichte an sich nicht so schlecht finde. Vor allem die Auflösung am Ende – na ja. An diesem Roman muss ich aber vor allem die grottige Übersetzung ansprechen. Man sagt im Deutschen nicht: „Ich koche einen Topf Kaffee“ und eine Beziehung wird nicht „abgebrochen“. Das sind nur zwei Beispiele für zig Formulierungen, bei denen man nur den Kopf schüttelt. Ja, man kann schon sagen: der größte Horror beim Lesen war die Übersetzung.
Bis kurz vor Schluss insgesamt von der Sprache abgesehen in Ordnung, aber nicht weltbewegend. Eines der weniger empfehlenswerten Bücher von Dean Koontz.

13.7.09 18:57
 



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