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Jill Gregory & Karen Tintori: Das Buch der Namen

das buch der namen
Das Buch der Namen

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Diesen Thriller habe ich mir im Urlaub auf Menorca in Ferreries in einer kleinen Buchhandlung gekauft, als der Urlaub fast zuende und der Lesestoff bereits beendet war. Dieser Titel stand schon ewig auf meinem Wunschzettel und so war das eine ganz gute Gelegenheit!

Zum Inhalt: Mit sechzehn Jahren hatte David Shepherd einen schweren Unfall, bei dem er fast gestorben wäre. Seine Nahtoderfahrung hat sein Leben insofern verändert, als dass er immer wieder Namen im Kopf hat, die mit seinen Freunden und Bekannten nichts zu tun haben und von denen er nicht weiß, woher sie kommen. Sehr mysteriös, das Ganze... und nachdem er erst als Erwachsener seinem Freund Dillon davon berichtet hat, schickt der ihn zu einem Rabbi, der David tatsächlich das Rätsel dieser Namen enthüllt: in der jüdischen Kabbala gibt es den Glauben daran, dass es immer 36 „Gerechte“ auf der Welt gibt: Menschen, die Gutes tun, um Gutes zu tun, die nicht nach der Anerkennung von anderen streben, sondern einfach reinen Herzens sind: die Lamedwowniks. Sie selbst wissen nichts von ihrer Bedeutung und ihre Namen sind chiffriert in jüdischen Glaubenstexten vorhanden; laut jüdischem Glauben wird die Welt zugrunde gehen, wenn alle diese Lamedwowniks tot sind.
Und genau darauf haben es die Mitglieder der Gnoseos abgesehen – sie wollen die „Guten“ töten und eine neue Welt entstehen lassen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Haben sie einen Namen entschlüsselt, schicken sie ihre „Dunklen Engel“ los, um alle Menschen mit diesem Namen zu töten. Der Lamedwownik müsste ja darunter sein. Davids Wissen würde ihnen ihre Arbeit sehr erleichtern – und darum sind sie hinter ihm und seinem Buch her.
David selbst sieht sich einem ganz anderen Problem gegenüber: seine Stieftochter Stacy ist adoptiert worden – und mit ihrem neuen Nachnamen steht nun auch ihr Name im „Buch der Namen“. Stacy ist in Lebensgefahr! David setzt alles daran, das Mädchen zu retten...

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Idee ist sehr gut und die Umsetzung ist meiner Meinung nach auch gelungen. Die beiden Autorinnen haben einen spannenden, glaubwürdigen Thriller geschrieben, der immer wieder überrascht und dennoch nicht überkonstruiert wirkt.
Sehr gut hat mir hier auch gefallen, dass es für den Leser häufige Szenenwechsel gibt, bei denen man mal die „Guten“, mal die „Bösen“ und mal vollkommene Nebenfiguren begleitet. Das sorgt für Abwechslung und auch für sehr temporeiche Szenen. Wirklich gelungen!

13.7.09 22:56
 



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