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Eva Maaser: Die Fehde der Königinnen

die fehde der königinnen
Die Fehde der Königinnen

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Der Klappentext und die Leseprobe bei vorablesen.de waren vielversprechend, und so versuchte ich mein Glück. Und tatsächlich habe ich "Die Fehde der Königinnen" bei der Auslosung dann auch gewonnen.

Zum Inhalt: Prinzessin Brunichild und der Stallmeister Wittiges lernen sich eher durch einen Zufall bei der dramatischen Geburt eines Fohlens kennen, aber dieser Zufall reicht aus, um die Schicksale der beiden zu verweben: Zunächst scheint eine verbotene Liebe zu entstehen, denn zwischen Brunichild und Wittiges herrscht eine Anziehungskraft, die vor allem Wittiges manchmal nahezu unheimlich erscheint.
Doch natürlich können die beiden keine Beziehung miteinander führen - Brunichild wird verheiratet und muss mit ihrem neuen Gatten und einer Gefolgschaft ins Reich der Franken ziehen und dort ein neues Leben beginnen. Und Wittiges, der ihr treu ergeben ist, mischt sich unter die Gefolgschaft, auch wenn die neue Königin der Franken ihn gern aus den Augen hätte...
Abwechselnd erzählt Eva Maaser die Geschichten der beiden Protagonisten, deren Lebensläufe immer mehr oder weniger stark miteinander verbunden sind. Sie berichtet von Brunichilds Ehe mit Sigibert, ihrer heimlichen Verliebtheit in dessen Bruder Chilperich und der Hoffnung auf einen Thronfolger. Doch das ist nur Brunichilds private Seite. Als Königin muss sie sich mit gefährlichen Intrigen auseinandersetzen und die politischen Geschehnisse im Auge behalten, um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten; und nicht jeder meint es gut mit ihr...
Wittiges wird von Brunichild unterdessen mit ihrer Dienerin Aletha verheiratet. Er bekommt zudem Land, das er bewirtschaften möchte und dessen Bevölkerung sich nach einem guten Herrn sehnt. Gleichzeitig steht Wittiges aber in den Diensten des Königs - eine Situation, die ihm unheimlich viel abverlangt...

Wie mir das Buch gefallen hat: Der Klappentext des Romans gehört zu der Sorte, die man getrost vergessen sollte, weil sie nicht mit dem übereinstimmen, was wirklich in den Romanen dann geschieht. Nichtsdestotrotz ist "Die Fehde der Königinnen" ein sehr guter und vor allem sehr gut erzählter historischer Roman. Geschichte und Fiktion werden interessant miteinander verwoben, die verschiedenen sozialen Schichten werden interessant dargestellt, die Charaktere sind authentisch. Meiner Meinung nach also ein wirklich gelungener Roman!

21.7.09 13:11
 



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