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Chris Mooney: Secret

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Secret

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch ist Bestandteil unseres Buchgroßeinkaufs im Juli 2009 bei Hertie in Wilhelmshaven. Kann man nichts machen, wenn es Bücher für die Hälfte gibt!

Zum Inhalt: Darby McCormick hat sich gerade erst von ihrem letzten Fall erholt, da geht es mit den Ermittlungen um einen Serienkiller weiter. Dieser hält seine Opfer, junge Studentinnen, längere Zeit gefangen, und bringt sie dann um. Die Leichen werden in Gewässern gefunden; immer ist ihnen eine kleine Marienfigur in die Kleidung eingenäht worden.
Doch bis auf die Tatsache, dass Judith Chen und Emma Hale beide Studentinnen waren, haben sie eigentlich gar nichts miteinander gemeinsam. Wie hat der Täter die beiden jungen Frauen kennengelernt? Und was geschah mit ihnen während ihrer Gefangenschaft? Beide sind offenbar nicht sexuell missbraucht worden, beide tragen die Kleidung, die sie am Tag ihres Verschwindens anhatten.
Und dann verschwindet eine dritte Studentin. Hannah Givens steigt etwas misstrauisch, aber dankbar, in das Auto ihres vermeintlichen Kommilitonen Walter Smith ein, als er sie bei Schnee und Eis auf der Straße aufliest. Kurze Zeit später findet sie sich in einem Gefängnis wieder, dass auf bizarre Weise wie eine kleine Wohnung eingerichtet ist. Walter bringt ihr ihr Lieblingsessen, neue Kleidung, leiht für sie ihre Lieblingsfilme aus. Sie sei seine große Liebe, gesteht er ihr. Und gemeinsame Gebete zur Mutter Maria sollen helfen, dass auch Hannah erkennt, dass sie für ihn geschaffen ist.
Doch Hannah will nur eins - weg. Doch dazu braucht sie einen Plan, unbedingt. Versteckt in einer Sofaritze findet sie das Tagebuch von Emma Hale, rasch mit Bleistift hingekritzelte Zeilen über das, was sie erlebt hat. Vielleicht, so hofft Hannah, kann sie aus den Fehlern der "Vorgängerin" lernen...

Wie mir das Buch gefallen hat: Leider ist "Secret" alles in allem ziemlich langweilig. Man kann es nicht anders sagen. Die Geschichte ist ja von der Idee her nicht schlecht, aber eigentlich weiß man nach dreißig Seiten alles, was man wissen muss: Täter und Motiv sind klar, Vorgehensweise auch, tja. Die Ermittlungen dümpeln total vor sich hin, es gibt erst sehr spät Spuren, die irgendwohin führen, und selbst da kommt keine Spannung auf, weil man das als Leser nicht nur geahnt, sondern gewusst hat. Super. Einzig wirklich gut: Hannahs Perspektive während ihrer Gefangenschaft. Zwar auch nicht irre spannend, aber immerhin interessant. Ein "Highlight" ist Emmas Tagebuch, die Idee und die Umsetzung stimmen. Eher mittelgut bleibt es aber insgesamt.

28.7.09 09:14
 



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