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Arundhati Roy: Der Gott der kleinen Dinge

der gott der kleinen dinge
Der Gott der kleinen Dinge: Roman

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Es ist ewig her, bestimmt acht Jahre, dass ich dieses Buch bekommen habe. Meine Eltern hatten es sich mal gekauft, und irgendwann hat meine Mutter dann beschlossen, dass sie es nicht lesen wird. Darum habe ich es dann bekommen.

Zum Inhalt: Die Handlung spielt an zwei unterschiedlichen Zeitpunkten in Indien.
Zunächst ist da der Zeitpunkt in den sechziger Jahren; die Zwillinge Estha und Rahel leben mit ihrer Mutter bei deren Familie; jede der erwachsenen Frauen hat Schlimmes durchgemacht, Gewalt erfahren und ist nie wirklich geliebt worden. Estha und Rahel hingegen sind eine Einheit, sie fühlen sich, als seien sie eine einzige Person, ihre Liebe zueinander ist bedingungslos; und gemeinsam meistern sie auch das Leben in dem kleinen Ort. Und dann kommt ihre Cousine Sophie zu Besuch - durch einen tragischen Unfall stirbt das Mädchen kurz darauf; dieser Tod erschüttert die Familie nicht nur, sondern hat auch entsetzliche Folgen für Estha, Rahel und ihre Mutter...
Viele Jahre später, als die Zwillinge längst erwachsen sind, sehen sie einander zum ersten Mal seit langer Zeit wieder. Sophies Tod und dessen Folgen haben offenbar eine unüberwindbare Kluft zwischen ihnen erschaffen und die Natürlichkeit der zwischenmenschlichen Beziehungen zerstört. Hoffungslosigkeit und Sehnsucht überschatten das Wiedersehen.
Anfangs verweben Gegenwart und Vergangenheit sich miteinander, und es fällt einem nicht immer leicht, allem zu folgen. Erst im Verlaufe des Romans merkt man, wie sich das Puzzle zusammensetzt und die wahre Geschichte offenbart.

Wie mir das Buch gefallen hat: Wirklich ein beeindruckendes, ganz besonderes Buch. Mir hat es sehr gut gefallen, weil der Erzählstil und auch die Geschichte einzigartig sind. Die Autorin kann wirklich sehr eindrucksvoll Atmosphären und Orte beschreiben; man fühlt sich zu den Figuren in den Roman versetzt.
Im BücherTreff wurde der Roman als "schonungslos" beschrieben, und das ist er auch. Er erzählt eine traurige Geschichte, die kein Blatt vor den Mund nimmt und nichts beschönigt. Ein Leseerlebnis, das man so schnell nicht vergisst und das ein bisschen Zeit braucht. Dennoch empfehlenswert.

3.8.09 17:38
 



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