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Nick Stone: Voodoo

voodoo
Voodoo

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Eine Zeit lang lag "Voodoo" in allen Buchhandlungen irgendwie auf Sondertischen aus und man wurde quasi dazu genötigt, sich das Buch genauer anzusehen. Das hat mich zwar nie zum Kauf verführt, aber nun die 50% auf dieses Buch... unwiderstehlich!

Zum Inhalt: Max Mingus war mal Polizist, war mal privater Ermittler und war mal im Gefängnis. Der Mann hat im Leben einiges mitgemacht und nicht nur Freunde gewonnen, ganz im Gegenteil. Eigentlich hatte er sich vorgenommen, im Gefängnis ein anderer Mensch zu werden und nach dem Knast draußen ein neues Leben anzufangen und als erstes mit seiner Frau Sandra eine Weltreise zu machen.
Doch Sandra stirbt, bevor Max entlassen wird, und so steht er nach seiner Entlassung ganz allein da. Sicher ist das auch einer der Gründe, aus denen er dem Drängen Gustav Carvers nachgibt - dieser ist ein reicher Mann, der in Haiti lebt. Sein Enkelsohn ist unter mysteriösen Umständen entführt worden und Carver ist auf der Suche nach einem Privatdetektiv, der ihm helfen kann und das Kind zurückholt. Mingus lehnt zunächst ab, doch dann reist er nach Haiti und befindet sich augenblicklich in einer ganz anderen Welt.
Umgeben von unglaublicher Armut, die die Menschen vieles tun lässt, damit sie sich daraus befreien können, und umgeben von uralten Voodoo-Ritualen und Bräuchen, beginnt Max seine Ermittlungen. Dabei muss er sehr auf der Hut sein, denn nicht alle Praktiken verheißen Gutes und nicht alle Haitianer wollen mit dem fremden Weißen kooperieren.
Max erfährt, dass immer wieder Kinder verschwinden, der Legende nach entführt von Tonton Clarinette, einer Figur, die dem Rattenfänger von Hameln nicht unähnlich ist, und die die Kinder nachts fortlockt, ohne dass sie je wieder auftauchen... Max beginnt zu ermitteln und muss sich auf einige schlimme Überraschungen gefasst machen.

Wie mir das Buch gefallen hat: Wenn ein Buch "Voodoo" heißt, kann man sicherlich erwarten, dass hier Einiges an schwarzer Magie aufgefahren wird - leider war dem nicht so. Nur vereinzelt spielt Voodoo wirklich eine Rolle. Mal fand ich die Handlung des Romans sehr, sehr spannend, dann wieder ziemlich langweilig - so richtig warm wurde ich mit diesem Thriller nicht. Liegt vielleicht auch an Max Mingus - der Mann wurde mir einfach nicht richtig sympathisch.
Insgesamt mein Fazit: auch eher ein mittelmäßiger Thriller.

15.8.09 14:23
 



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