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Andrea Maria Schenkel: Tannöd

tannöd
Tannöd

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch gehört zur Hertie-Ausbeute, die wir im Juli von dort weggeschleppt haben. Ein Buch, das man ja irgendwie mal gelesen haben soll, oder? Das war der Grund, aus dem wir es mitgenommen haben.

Zum Inhalt: Die Familie Danner ist im Dorf nicht gerade beliebt. Der alte Danner hat einen sehr zwielichtigen Ruf, soll der Vater des Sohnes seiner Tochter sein (klingt kompliziert, ist es aber leider nicht) und die ein oder andere Magd hat bislang auch vergeblich versucht, seinen Avancen zu entgehen. Eigenbrötler sind sie, die Danners, und viele halten lieber Abstand von ihnen.
Ihre neue Magd geht deswegen auch nicht gerne hin, wird von der Schwester zum Hof hinausgebracht und weiß genau: sobald es geht, wird sie sich eine andere Anstellung suchen. Der Ort ist unheimlich...
Doch darum braucht sich die junge Frau leider keine Gedanken mehr zu machen: kurz nach ihrer Ankunft werden alle Menschen, die sich gerade auf dem Hof der Danners aufhalten, ermordet - grausam mit einer Hacke umgebracht. Aber wer war es?
Der Roman zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Erzählweise aus, enthält Gebete für die Verstorbenen, und neben den "herkömmlich erzählten" Kapiteln gibt es Kapitel, die von den Dorfbewohnern erzählt werden, als ob diese mit der Polizei oder einem Journalisten reden und ihre Version erzählen würden. Dadurch entsteht nicht nur ein Bild der Familie Danner, sondern man gewinnt auch einen Einblick in das Dorfleben in den fünfziger Jahren.

Wie mir das Buch gefallen hat: Mit seinen etwa 122 Seiten ist das Buch schnell gelesen. Aber schon durch die Länge wird ja auch klar, dass die Geschichte nicht sonderlich in die Tiefe gehen kann. Als Krimi würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, denn von den Ermittlungen erfährt man nichts und das Motiv für den Mord ist ziemlich von Anfang an klar. Nun ja. Es wäre schön gewesen, wenn die Charaktere etwas mehr ausgearbeitet gewesen wären, denn so blieb das Ganze für meinen Geschmack ein bisschen zu flach. Für mich ist "Tannöd" ein mittelgutes Buch; ich war schon etwas enttäuscht, würde der Autorin aber eine zweite Chance geben.

27.8.09 19:47
 



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