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Jonathan Safran Foer: Extremely Loud and Incredibly Close

extremely loud and incredibly close
Extremely Loud and Incredibly Close

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich von meiner Schwester Bille zum Geburtstag geschenkt bekommen, nachdem es bereits einige Zeit auf meinem Wunschzettel verbracht hatte...

Zum Inhalt: Es ist der 11. September 2001 und die Lehrer schicken den neunjährigen Oskar Schell und seine Mitschüler schnell nach Hause, als in den Nachrichten gemeldet wird, was gerade mit dem World Trade Center geschieht.
Zu Hause blinkt der Anrufbeantworter und Oskar hört die Nachrichten ab. Alle sind von seinem Vater, der sich gerade in einem der Twin Towers befindet. Beruhigend sollen sie klingen, doch für Oskar sind sie unerträglich. Als das Telefon abermals klingelt, schafft er es nicht, den Hörer abzunehmen.
Oskars Vater stirbt, und seine Mutter lässt ihm zu Ehren einen leeren Sarg bestatten, sie muss einfach Abschied nehmen.
Oskar hingegen nimmt auf seine Weise Abschied: er hat am Boden einer blauen Vase einen Umschlag gefunden, auf dem das Wort "Black" steht. In dem Umschlag befindet sich ein Schlüssel. Doch wozu gehört der? Und was hat der Namen "Black" damit zu tun?
Oskar macht sich auf die Suche. Dabei hofft er nicht nur, den Schmerz vergessen zu können, der einfach unerträglich erscheint, er will auch dieses Rätsel lösen, das ihm wie von seinem Vater für ihn hinterlassen zu sein scheint. Und so zieht der kleine Junge, der nur weiße Kleidung trägt, sich vegan ernährt, Stephen Hawkins bewundert, vor so vielem Angst hat und in der Schule wegen seiner Andersartigkeit gemobbt wird, los, um dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen.
Zu dem Zeitpunkt kann Oskar noch nicht ahnen, dass seine Familiengeschichte sich an jenem schicksalshaften 11. September noch auf andere Art und Weise radikal verändern wird...

Wie mir das Buch gefallen hat: "Extremely loud and incredibly close" ist ein großartiges und vor allem einzigartiges Buch. Einzigartig in seiner Gestaltung, besonders in seiner Erzählweise und der Plot ist einerseits schön, andererseits aber auch unfassbar traurig und macht schwermütig. Beim Lesen hatte ich sehr oft einen Kloß im Hals, weil aus jedem Kapitel so viel Traurigkeit entspringt, dass einen das beim Lesen einfach nicht unberührt lassen kann. Für mich ist dieser Roman ein Lesehighlight, das sich schwer beschreiben lässt. Man muss es einfach selbst erleben und sich darauf einlassen.

29.8.09 22:25
 



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