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James Herbert: Moon

moon
Moon

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: An diesem Buch auf meinem SuB bin ich vollkommen unschuldig, denn das hat Thore zu unserem gemeinsamen Bücherregal beigetragen, als wir zusammengezogen sind. Aber lesen musste ich es dann ja doch.

Zum Inhalt: Jonathan Childes hat eine sehr beängstigende Gabe: er ist auf unheimliche Weise gedanklich mit einem wahnsinnigen Mörder verbunden. Wann immer dieser zuschlägt, ist Jonathan gedanklich bei ihm und erlebt das grauenhafte Weise mit, was mit den Opfern geschieht. Schon einmal hat Childes so etwas durchgemacht und nach dem Tod des damaligen Täters gehofft, so etwas werde nie wieder geschehen. Doch er scheint umsonst gehofft zu haben...
Und so verändert sich das bisher recht beschauliche Leben, das Jonathan als Lehrer für den Umgang mit Computern in einer Mädchenschule auf den Kanalinseln geführt hatte. Die Visionen suchen ihn immer wieder heim und er weiß nicht, was er dagegen unternehmen kann. Am schlimmsten ist es jedoch für ihn, dass das "Monster" offenbar auch bemerkt hat, dass Childes und es selbst gedanklich verbunden sind - und nun scheint es in Childes' Kopf herumzustöbern und zu versuchen, das ausfindig zu machen, was ihm am liebsten ist. Jonathan spürt dies und weiß, dass nicht nur seine neue Freundin Amy in Gefahr ist, sondern auch seine Exfrau und die gemeinsame Tochter Gabby. Doch was soll er tun, um den Wahnsinnigen zu stoppen? Wird die Polizei ihm glauben, wenn er sich an sie wendet?
Jonathan muss sich schnell entscheiden, denn das Monster nimmt ihn immer mehr ein und mittlerweile sieht er nicht nur das unmittelbare Geschehen, sondern scheint auch Zukunfstvisionen zu haben... wird ihm das helfen, das Schlimmste zu verhindern?

Wie mir das Buch gefallen hat: Die ersten 300 (von knapp 400) Seiten haben mir - wider Erwarten - ganz gut gefallen, wenn man mal von den doch sehr detaillierten und grausigen Mordszenen absieht, die selbst mir als Thrillerfan doch zu viel waren. Doch die Geschichte um Childes und sein neues Leben fand ich ganz gut erzählt und es war spannend, wie sich die Visionen veränderten und man mitfiebern und -raten konnte, was geschehen würde.
Die letzten hundert Seiten waren mir dann aber zu langatmig, sie bestehen im Wesentlichen aus zwei Ereignissen und zwei Drittel sind in etwa der Showdown, der mir damit deutlich zu lang geraten ist und der dann auch noch viele offene Fragen hinterlassen hat, die das Ende dann doch sehr undurchdacht erscheinen lassen. Die Motive des "Monsters" sind sehr flach und es fehlt irgendwie der Grund für die Taten und für die Verbindung mit Childes. Schade. Aber dadurch wird das Buch dann doch eher mittelmäßig.

27.9.09 14:02
 



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