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Cecilia Ahern: The Book of Tomorrow

the book of tomorrow
The Book of Tomorrow

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Beim Stöbern bei amazon bin ich irgendwann darauf gestoßen, dass im Herbst das neue Buch von Cecilia Ahern erscheinen sollte. Ich habe es vorbestellt und vorgestern bekommen.

Zum Inhalt: Tamara Goodwin ist ein Mädchen, das scheinbar alles hat. Nicht zuletzt einen reichen Papa, der ordentlich Geld in das Töchterchen investiert, auch wenn das Verhältnis zwischen den beiden nicht gerade rosig aussieht. Tamara bekommt alles, was sie will, und wenn ihre Eltern ihr etwas verbieten, macht sie es trotzdem. Und immer kommt sie damit durch. Eigentlich ist sie nichts weiter als ein gedankenloses und verwöhntes Töchterchen aus reichem Hause, bis ein Ereignis ihr Leben schlagartig verändert.
Und das ist noch eine beschönigende Bezeichnung für das, was Tamara passiert. Denn eines Tages findet sie ihren Vater tot in dessen Arbeitszimmer - er hat sich umgebracht. Und damit nicht genug, denn der Grund für den Selbstmord war offenbar der finanzielle Ruin, den George seiner Frau und seiner Tochter immer verschwiegen hatte. Die beiden haben nichts mehr und müssen auch aus dem Haus ausziehen, in dem sie immer glücklich gewesen sind und dessen Annehmlichkeiten Tamara sich nie wirklich bewusst war.
Und nun geht es für die beiden aufs Land, zu Tamaras Onkel Arthur und Tante Rosaleen. Die beiden leben sehr abgeschieden in der Nähe einer Schlossruine - und das ist wirklich so ziemlich das Einzige, was es dort gibt. Der nächste Ort ist fünfzehn Minuten mit dem Auto entfernt und somit für die sechzehnjährige Tamara unerreichbar.
Das Leben mit Arthur und Rosaleen entpuppt sich schnell als sehr unangenehm. Arthur ist zwar eigentlich sehr nett, spricht aber kaum ein Wort, und Tamaras Tante ist sehr merkwürdig. Manchmal nahezu unheimlich scheint sie alles zu kontrollieren, was in ihrem Haus vor sich geht, und sie schottet Tamara nahezu von ihrer Mutter ab, der es jedoch von Tag zu Tag schlechter geht. Was ist mit Rosaleen los? Hat sie etwas zu verbergen? Oder bildet sich Tamara das aufgrund ihrer Langeweile nur ein?
Abwechslung verspricht zunächst nur der Bücherbus, der von dem 22jährigen Marcus gefahren wird. Dieser ermutigt Tamara, sich ein Buch auszuleihen, und sie entscheidet sich für ein ganz besonderes, denn das Buch ist zunächst verschlossen. Als Tamara es öffnet, sind zunächst nur weiße Seiten zu sehen, doch dann bilden sich Buchstaben auf den Seiten - in ihrer eigenen Handschrift. Doch damit nicht genug, denn die Tagebucheinträge sind immer schon die von morgen...

Wie mir das Buch gefallen hat: Erst war ich ein bisschen erstaunt, dass die Erzählerin dieses Romans sechzehn Jahre alt sein sollte, aber beim Lesen hat das der Geschichte keinen Abbruch getan. Auch dieser Roman von Cecilia Ahern hat mir sehr gut gefallen. Er war anders als ihre bisherigen Romane und schön zum Mitraten, was denn in Tamaras Familie eigentlich los sein könnte. Das hat mir ganz gut gefallen.
Die Idee mit dem Tagebuch sowieso. Der Titel war zunächst bei amazon als "The Girl of Tomorrow" angekündigt, dass er noch geändert wurde, macht durchaus Sinn.
Leider ist die Geschichte insgesamt viel zu kurz, aber ich muss sagen, dass sie mir viel Spaß gemacht hat. Es ist wirklich so, dass Cecilia Ahern es immer wieder schafft, genau die richtige Menge an Fantastischem oder Zauberhaften in ihre Romane einzubinden, ohne dass die Geschichte an sich unrealistisch wirken würde. Man kann es ihr glauben. Alles.
Bei dem Herbstwetter draußen meiner Meinung nach die ideale Sofalektüre.

3.10.09 14:53
 



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