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Jodi Picoult: Das Herz ihrer Tochter

das herz ihrer tochter
Das Herz ihrer Tochter

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich dem Freund meiner Schwester zu verdanken, der es bei vorablesen gewonnen hat, es aber selbst nicht wollte. Und schon ist es meins geworden!

Zum Inhalt: Nach dem Tod ihres Ehemannes ist es June durch Kurt Nealon endlich wieder gelungen, glücklich zu werden. Gemeinsam ziehen die beiden Junes Tochter Elizabeth auf und sind das, was man eine glückliche Familie nennt. June und Kurt heiraten und June wird erneut schwanger - das Glück scheint perfekt.
Doch dann holt June sich für handwerkliche Arbeiten in ihrem Haus Shay Bourne zu Hilfe - und eines Tages, als sie nach Hause kommt, ist das Unfassbare geschehen: Kurt und Elizabeth sind auf grausame Weise ermordet worden und Bourne ist der Täter. Für June bricht eine Welt zusammen, und nur der Gedanke daran, dass sie schwanger ist, hält sie überhaupt noch am Leben. Dass Bourne zum Tode verurteilt wird, ist für sie immerhin eine Genugtuung. Niemand und nichts kann wieder gutmachen, was sie erlebt hat.
Jahre später wartet Shay Bourne immer noch auf die Vollstreckung seines Urteils, als er im Fernsehen in seiner Gefängniszelle zufällig die kleine Claire Nealon sieht und erfährt, dass sie eine Organspende braucht - ein Herz. Shay setzt sich in den Kopf, dem Mädchen nach seiner Hinrichtung sein Herz zu spenden und damit wieder gutzumachen, was geschehen ist. Doch so einfach ist das nicht, denn neben allen medizinischen Fragen muss June sich fragen, ob sie das überhaupt will... denn natürlich soll Claire leben - aber mit dem Herzen des Mörders ihrer großen Schwester in der Brust?
Und während Claire sich darüber Gedanken macht, geschehen im Gefängnis wundersame Dinge. Shay Bourne heilt ein kleines Rotkehlchen, das einem seiner Mithäftlinge gehört. Und das ist erst der Anfang... die Medien stürzen sich auf dieses Wunder und feiern Bourne als den neuen Messias. Doch ist er das wirklich? Kann ein Mann, der so grausam gemordet hat, wirklich göttlich sein?

Wie mir das Buch gefallen hat: Der Stil der Autorin gefällt mir sehr gut. "Das Herz ihrer Tochter" lässt sich gut lesen, was auch an den verschiedenen Erzählperspektiven liegt, die die Autorin verwendet. Dies ist wirklich gut gelungen. Auch der Anfang des Romans ist wirklich spannend. Im Verlauf der Handlung habe ich mich aber mehrfach sehr geärgert, denn wenn ich "The Green Mile" lesen will, dann mache ich das auch, und da kann ich auf einen Abklatsch gut verzichten. Shay Bourne ist komplett dem unschuldig Verurteilten aus Kings Roman nachempfunden worden, das einzige, was Frau Picoult sich in dem Zusammenhang selbst ausgedacht hat, ist eine wundersame Wasser-in-Wein-Verwandlung. Die Geschichte um Claires Herz wird zur Nebensache, was wirklich schade ist. Ich hätte es besser gefunden, in diesem Roman einer Geschichte zu begegnen, die ich noch nicht kenne.

4.10.09 15:05
 



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