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Hugh Laurie: Bockmist

bockmist
Bockmist

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich muss sagen, dass mich das Buch nie besonders interessiert hat, weil es immer als "für Fans von Dr. House" angepriesen wurde, was ich nicht schaue. Bei 50% Rabatt (große Buchkaufaktion im Juli 09 in Wilhelmshaven) konnte ich dann aber doch nicht widerstehen...

Zum Inhalt: Thomas Lang war früher mal in der Army und nun ist er... tja... was ist er eigentlich? Irgendwie so etwas wie ein Geheimagent, ein "Sicherheitsberater". Lang kennt sich mit Waffen und Kampftechniken aus und arbeitet immer gerade für den, der ihn engagiert. Aber Lang hat auch seine Prinzipien, und als er den Auftrag bekommt, einen Mann namens Alexander Woolf zu töten, lehnt er dies rundweg ab. Aber er macht sich dann doch auf zum Haus dieses Mannes, denn eines ist klar: wenn Lang den Auftrag abgelehnt hat, wird es ganz sicher trotzdem einen anderen geben, der die Aufgabe erledigen wird...
Und so stolpert Lang in einen nicht ungefährlichen und anfangs sehr undurchsichtigen Fall. Denn Woolf, der natürlich sehr dankbar dafür ist, dass Lang nicht versucht hat, ihn umzubringen, möchte Lang für seine Zwecke engagieren. Er ist nämlich auf ein riesengroßes und sehr gefährliches Waffengeschäft aufmerksam geworden, bei dem es nicht nur um jede Menge Geld, sondern auch um das Riskieren von Menschenleben geht. Lang soll im Sinne Woolfs dort ermitteln und das Schlimmste verhindern.
Für Lang ein Angebot, das er kaum ablehnen kann. Nicht nur, weil er, ohne es zu wollen, schon mittendrin ist in diesem Fall, sondern auch, weil es Woolfs Tochter Sarah ein besonderes Anliegen zu sein scheint, dass Woolf den Fall übernimmt. Und Sarah hat nun mal die schönsten Augen, die Lang je gesehen hat, und um sie zu beeindrucken beschützen ist er bereit, alles aufs Spiel zu setzen.

Wie mir das Buch gefallen hat: Der Roman erschien 1997 schon mal unter dem Titel "Der Waffenhändler", was dem Buch auch gerechter wird. Cover und Titel lassen heute vermuten, dass das Buch auf der "Vollidiot" oder "Kaltduscher"-Welle mitschwimmt, was aber überhaupt nicht der Fall ist. Laurie erzählt hier eine Agentengeschichte, was einfach nicht mein Fall ist, weil überhaupt keine Spannung aufkommt, was zum Teil nicht mal an dem liegt, was passiert, sondern an der Erzählweise. Obgleich ich eigentlich ein Fan britischen Humors bin, musste ich nicht wirklich oft lachen, teilweise waren die Witze auch sehr gestelzt und übertrieben, was natürlich zum Teil auch an der Übersetzung liegen kann. Ich fand es aber dadurch sehr anstrengend zu lesen. Die Handlung ist hinter alldem zweitrangig, und das merkt man ihr ehrlich gesagt auch an.
Alles in allem nichts, das ich empfehlen würde, es sei denn, man steht auf "lustige Agentenromane".

7.10.09 08:51
 



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