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Brad Meltzer: Das Buch der Lügen

das buch der lügen
Das Buch der Lügen

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich bei vorablesen gewonnen und mich sehr darauf gefreut, denn die Leseprobe war sehr vielversprechend gewesen…

Zum Inhalt: Als kleiner Junge muss Cal Harper etwas Grauenvolles miterleben. Seine Mutter, die psychisch krank ist und immer wieder das Gefühl hat, dass ein Dämon ihr Befehle erteilt, die sie ausführen muss, kommt bei einem Streit mit Cals Vater tragischerweise ums Leben. Und plötzlich ist Cal ganz allein – denn auch sein Vater verschwindet von der Bildfläche, und taucht auch nicht wieder auf, nachdem er aus dem Gefängnis entlassen worden ist, wo er wegen Totschlags einige Jahre verbüßen musste.
Neunzehn Jahre lang war Cal allein, doch dann, als er eines Abends mit seinem Freund Roosevelt bei der Arbeit ist (die beiden kümmern sich um Obdachlose), finden sie plötzlich einen verwundeten Mann, der sich als Cals Vater Lloyd entpuppt. Die Wiedersehensfreude der beiden wird nicht nur dadurch geschmälert, dass Lloyd ins Krankenhaus muss um behandelt zu werden, nein, weder Vater noch Sohn sind begeistert über das unvermutete Zusammentreffen. Cals Beweggründe legt er schnell offen: jetzt, als Erwachsener, meint er seinen Vater nicht mehr so dringend zu brauchen. Dass Lloyd sich nie bei ihm gemeldet hat, als Cal noch klein war, nimmt er ihm allerdings sehr übel.
Und Lloyd… der hat eigentlich gar keine Zeit, sich mit seinem Sohn auseinanderzusetzen, denn er ist auf einer gefährlichen Suche oder Jagd nach irgendetwas. Was genau es ist, daraus wird Cal nicht schlau, und so folgt er seinem Vater, als dieser sich mit einem Lkw auf den Weg macht. Dabei ahnt Cal weder, dass er sich wenige Stunden später mit seinem Vater verbünden und auf eine geheimnisvolle Suche begeben wird, noch dass sein Freund Timothy ein falsches Spiel mit ihm spielt. Und er hat auch keine Ahnung, dass ein Polizist auf der Seite der „Bösen“ spielt, und dass ihm alle Mittel recht sind, um an den Gegenstand zu kommen, hinter dem Lloyd und Cal auch her sind.
Was genau dieser Gegenstand ist, weiß auch eigentlich niemand so genau; fest steht offenbar nur eines: es soll etwas sein, das Kain von Gott erhalten hat, nachdem er seinen Bruder Abel getötet hatte. Ein Gegenstand also, der mit dem allerersten Mord in Verbindung steht. Man kann sich ja denken, dass der ein oder andere Geheimbund an einem solchen Gegenstand auch Interesse hat. Und so ist bei der Suche gar nicht immer klar, wer auf welcher Seite steht.

Wie mir das Buch gefallen hat: Die Idee hat mir sehr gut gefallen, auch die Umsetzung ist meiner Meinung nach gelungen. Meltzer erzählt temporeich, sehr klar, und so macht es wirklich Spaß, diesen Thriller zu lesen. Die Charaktere sind jetzt nicht wirklich besonders ausgefallen, aber man kann mit ihnen mitfiebern oder sie schrecklich finden, und das reicht dann ja auch. Was mir nicht gut gefallen hat, ist, dass die Besessenheit von Cals Mutter, die im Prolog ja nun ausführlich dargestellt wird, hinterher eigentlich keine Rolle mehr spielt. Was sollte das dann? Aber das ist mein einziger Kritikpunkt an einem ansonsten sehr unterhaltsamen Thrillerdebut.

11.10.09 17:36
 



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