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Conni Lubek: Entlieben für Fortgeschrittene

entlieben für fortgeschrittene
Entlieben für Fortgeschrittene

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich bei vorablesen gewonnen und deswegen auch am selben Tag gelesen, an dem ich es vor meiner Wohnungstür gefunden hatte.

Zum Inhalt: Eigentlich könnte Lchen jetzt glücklich sein. Sie hat in Dick einen Partner gefunden, der sie wirklich liebt. Der am Bahnhof in Amsterdam nach ihr Ausschau hält und neben dem Zug herläuft, als er sie gefunden hat. Der sie in der Wohnung mit Kerzen und Blumen begrüßt. Der für sie kocht, der alles für sie tut, was immer sie möchte.
Warum sitzt Lchen dann im Zug auf dem Weg nach Amsterdam und weint?
Ganz einfach. (Oder auch nicht.) Weil sie Dick nur liebt, wenn sie bei ihm ist. Und zwar wirklich bei ihm. In Amsterdam, in seinem schönen und gemütlichen Häuschen, ist alles perfekt. Aber wenn Lchen weg ist, vermisst sie Dick nicht. Und wenn er in ihrer Wohnung in Hamburg ist, geht er ihr eigentlich ganz schön auf die Nerven, denn erstens räumt er das Geschirr nicht richtig weg, zweitens hat sie keine Zeit, das Blog für ihr Stofftier Curd Rock fortzusetzen und drittens... ist es eben so. In Hamburg liebt Lchen Dick nicht. Und dabei steht es gar nicht zur Debatte, ob sie 119 noch liebt, mit dem sie vorher liiert war. Zumindest nicht nur. So einfach ist das irgendwie alles nicht.
Dass sie Dick vielleicht doch liebt und eigentlich auf jeden Fall mit ihm zusammen sein möchte, das merkt Lchen erst im ungünstigsten Moment, nämlich, als er ihr eröffnet, dass er in Wirklichkeit verheiratet ist und dass er sie nur verarscht hat. In diesem Moment stellt Lchen ausgerechnet fest, dass sie Dick auf keinen Fall verlieren will und um ihn kämpfen wird. Aber das ist gar nicht so einfach...

Wie mir das Buch gefallen hat: Von der Leseprobe war ich nicht so überzeugt gewesen. Allein der Name Lchen irritierte mich auf den ersten Seiten, das lässt aber natürlich nach. Insgesamt lässt sich der Roman ganz gut lesen, ist flüssig geschrieben und ziemlich umgangssprachlich, was daran liegen wird, dass er aus einem Blog heraus entstanden ist. Die Handlung und auch die Figuren des Romans sind jetzt nicht irgendwie was Besonderes, aber es sind Leute, wie man sie kennt und wenn ich auch nicht denke, dass das alles der Autorin wirklich so passiert ist, ist die Geschichte schon glaubhaft.
Was ich nett fand, waren die Bilder und Kommentare von Curd Rock, Lchens Kuscheltier. Das war wirklich mal was Anderes und eine niedliche Idee.
Den ersten Band kenne ich bislang nicht, denke aber, dass ich ihn noch lesen werde, denn Conni Lubek schreibt gute Unterhaltung für einen gemütlichen Sofanachmittag, und das kann man gerade zu dieser Jahreszeit ja auch immer gebrauchen.

24.10.09 11:17
 



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