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Marian Keyes: The Brightest Star in the Sky

the brightest star in the sky
The Brightest Star in the Sky

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Das Buch habe ich irgendwann im Sommer bei amazon.de vorbestellt, weil ich es unbedingt haben wollte. Der Titel war vielversprechend und ich hatte gerade Lust auf solche Lektüre...

Zum Inhalt: In der 66 Star Street in Dublin gibt es vier Wohnungen, in denen Menschen leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Da wäre zum Beispiel Katie, die in der Musikbranche arbeitet, ohne sich wirklich für Musik zu interessieren. Viel mehr schlägt sie sich damit herum, dass sie nun vierzig ist und eigentlich genau das will, was ihre Familie von ihr erwartet: einen Ehemann und Kinder. Das Problem dabei ist, dass ihr Freund Connall dafür denkbar ungeeignet scheint. Und dabei meint sie nicht mal seine Symbiose mit seinem BlackBerry oder die Tatsache, dass er dauernd geschäftlich in der Welt herumreist. Nein, denn Connall schafft es nicht mal, an Katies Geburtstag da zu sein oder den Spiegel aufzuhängen, worum sie ihn schon vor einer Ewigkeit gebeten hat.
Direkt unter Katie leben die beiden Polen Jan und Andrei, die nach Irland gekommen sind, um Geld zu verdienen und ihre Familien in der Heimat zu unterstützen. Das Leben könnte so einfach sein, doch Lydia, ihre Mitbewohnerin, macht ihnen das Leben zur Hölle. Nicht nur ihre ständigen dummen und gehässigen Kommentare gehen den beiden Männern auf die Nerven, nein, auch die Tatsache, dass Lydia es nicht einmal schafft, ihr schmutziges Geschirr abzuwaschen oder auch nur mal überhaupt irgendwas wegzuräumen, sorgt für Probleme.
Unter dieser WG lebt Jemima, eine ältere Dame, die bei einer Astro-Hotline arbeitet und es sich dort zur Aufgabe gemacht hat, den Anruferinnen zu sagen, sie sollten doch bitte ihr Geld nicht für so einen Quatsch ausgeben und die jede Anruferin davon überzeugen möchte, dass Astrologie Quatsch ist. Jemima hat allerdings auch eine Schwäche, und zwar Fionn, einen jungen Gärtner, der wie ein Sohn für sie ist und der nun nach Dublin kommt, um seine eigene Gartenshow zu bekommen...
Und dann wäre da noch Maeve und Matt, die auf den ersten Blick wie ein Traumpaar wirken. Sie machen alles gemeinsam, sind immer zusammen, scheinen vollkommen mit sich im Einklang zu sein. Doch natürlich ist nicht alles so, wie es scheint, ganz im Gegenteil...
Und dieses Haus wird nun von einer Präsenz "heimgesucht", die 61 Tage Zeit hat, ihre Mission zu erfüllen, ohne genau zu wissen, wie sie das schaffen soll.

Wie mir das Buch gefallen hat: Diese Sache mit der "Präsenz" in dem Haus mutet anfangs (nachdem man gedacht hat "bitte keine Schutzengelgeschichte!") spektakulärer an, als sie im Verlauf wird. Was die Aufgabe dieses Wesens ist, kriegt man recht schnell 'raus, aber das ist für die Handlung eigentlich nicht weiter wichtig.
Die Geschichten sind nur sehr grob miteinander verknüpft, zunächst fand ich die Wechsel zwischen den einzelnen Figuren etwas anstrengend, vor allem, weil dann immer wieder etwas aus deren Vergangenheit erzählt wurde und der Zusammenhang zur "jetzigen Handlung" etwas diffus wurde.
Die Charaktere sind nett, aber es ist niemand dabei, den ich besonders originell oder toll fand. Am liebsten mochte ich eigentlich Connall und so hat sich das Frau Keyes beim Schreiben sicher nicht gedacht. Bis auf die Geschichte von Maeve und Matt ist eigentlich nichts wirklich überraschend.
Eine "Abrechnung" im Epilog fand ich auch richtig blöd, aber über das Ende möchte ich mich eigentlich nicht weiter auslassen.
Insgesamt war das Ganze ein nettes Buch zum Nebenherlesen, aber mehr auch nicht. Von dieser Autorin gibt es wirklich großartige Romane, aber dieser hier zählt nicht dazu. Mittelgut.

3.11.09 12:25
 



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