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Petra Durst-Benning: Die Zuckerbäckerin

zuckerbäckerin
Die Zuckerbäckerin

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich mir 2005 von den Geldgeschenken gekauft, die zusammenkamen. Also... nicht nur dieses, sondern ein ganzes Paket voll. Aber irgendwie landete "Die Zuckerbäckerin" dann nur auf meinem SuB...

Zum Inhalt: Leonore und ihre Schwester Sonja sind die Töchter einer berüchtigten Taschendiebin, doch nach dem Tod der Mutter sind die beiden Mädchen auf sich allein gestellt. Beide hoffen auf eine bessere Zukunft, aber beide hätten nicht mit dem gerechnet, was dann auf sie zukommt. Die beiden Mädchen bekommen eine Anstellung am Stuttgarter Hof von König Wilhelm und seiner Frau Katharina, die Gefallen an den Schwestern findet, vor allem an Leonore, die Katharinas soziale Projekte durch ihre Ideen und ihre Kenntnisse darüber, woran es den Armen wirklich fehlt, unterstützen kann.
Und so gehen die unterschiedlichen Schwestern am Königshofe ihre eigenen Wege: Sonja versucht unermüdlich, sich das Leben möglichst einfach so angenehm wie möglich zu machen und dazu ist ihr so ziemlich jedes Mittel recht. Die fleißige Leonore bekommt schon bald eine Anstellung als Gehilfin der Zuckerbäckerin am Hofe. Immer wieder hat Leonore Visionen von feinen Süßwaren und neue Ideen - doch eigentlich ist der Beruf der Zuckerbäckerin nur ein Ersatz für Leonores eigentlichen Traum: wie gerne wäre sie mit Leonard, in den sie sich am Königshofe verliebt hat, nach Russland gegangen und hätte dort ein neues Leben angefangen - als Ehefrau und vielleicht als Mutter.
Doch Sonja bringt sich immer wieder in Schwierigkeiten und so hat Leonore das Gefühl, ihre Schwester nicht allein lassen zu können. Sie will den letzten Teil ihrer Familie nicht auch noch verlieren. Aber die Sehnsucht nach Leonard bleibt, und schwindet auch nicht, als seine Briefe immer seltener kommen...

Wie mir das Buch gefallen hat: "Die Zuckerbäckerin" ist ein sehr schöner historischer Roman. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte, die die Autorin erzählt, ist abwechslungsreich, enthält viele unerwartete Wendungen und liest sich sehr gut. Wirkliche historische Fakten werden sehr gut in den Roman eingebunden und die Art und Weise, wie Petra Durst-Benning erzählt, haben mir sehr gefallen.
Die Charaktere bieten nicht wirklich etwas Neues: weder Leonore noch Sonja sind Protagonistinnen, die wirkliche Überraschungen bieten. Die gute und die böse Schwester sind an sich also nicht so besonders interessant. Auch die anderen Figuren bieten selbst wenig Spannung; dass das Lesen des Romans trotzdem so viel Spaß macht, liegt einzig an der toll erzählten Geschichte. Dennoch: schöner Lesestoff für einen Nachmittag auf dem Sofa.

15.12.09 18:12
 



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