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Alan Bradley: Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

mord im gurkenbeet
Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet: Roman

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich irgendwann bei Amazon entdeckt und auf meinen Wunschzettel geklickt. Zum Nikolaustag 2009 habe ich es dann von Thore geschenkt bekommen.

Zum Inhalt: Flavias Mutter Harriet ist gestorben, als Flavia noch sehr klein war. Das Mädchen hat überhaupt keine Erinnerungen an sie, trotzdem ist die Mutter allgegenwärtig auf Buckshaw, dem alten Familiensitz der de Luces, auf dem Flavia gemeinsam mit ihrem Vater, einem eigenbrötlerischen Briefmarkensammler, und ihren beiden Schwestern Daphne und Ophelia lebt.
Während Ophelia sich hauptsächlich für ihr Äußeres und Daphne sich fast ausschließlich für Romane (vor allem von Dickens) interessiert, ist Flavia eine Chemikerin mit Leib und Seele. Stunden verbringt sie in ihrem Labor in dem alten Haus der Familie, und dort werkelt sie zeitweise auch sehr gern an tödlichen Giften herum.
Aber eines Tages gibt es für Flavia wirklich mal etwas, für das sie ihren messerscharfen Verstand einsetzen kann: denn kurz nachdem ein Fremder ihren Vater besucht und mit ihm Streit gehabt hat, liegt dieser im Gurkenbeet, und dort findet Flavia findet ihn gerade noch, um sein letztes Wort zu hören: "Vale!", sagt der Mann, dann stirbt er, und lässt Flavia, wenn schon nicht schockiert und verängstigt, dann aber mit vielen Fragen zurück. Wer hat den Mann umgebracht? Worüber hat er mit ihrem Vater gestritten?
Unerschrocken macht Flavia sich auf die Suche nach der Lösung dieses Rätsels. Dabei findet sie viele Dinge über ihren Vater heraus, die sie eigentlich nie erahnt und nie erwartet hätte, und mehrfach muss sie sich fragen, ob sie wirklich all das wissen will, was sie im Laufe ihrer Ermittlungen herausbekommt. Doch die Neugier siegt natürlich...

Wie mir das Buch gefallen hat: Flavia de Luce hat auf jeden Fall das Zeug zum Star! Dieses Buch ist absolut gut, es lässt sich sehr gut lesen, und hat eine sehr eigene Erzählweise, die mir großen Spaß gemacht hat. Flavia, die elfjährige verrückte kleine Chemikerin mit den sehr boshaften Zügen und einem rabenschwarzen Sinn für Humor, ist einfach eine tolle Protagonistin. Die anderen Figuren, die Bradley um sie herum gesetzt hat, stehen ihr aber in nichts nach. Daphne und Ophelia zum Beispiel sind wirklich sehr lustig und toll gelungen!
Auch die Handlung des Romans ist gut durchdacht und macht von der ersten bis zur letzten Seite einfach Spaß. Und so ist man beim Beenden dieses Buches vor allem wegen einer Sache froh: Flavias Geschichte hier ist der Auftakt zu einer Reihe...

20.12.09 15:57
 



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