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Cecelia Ahern: If You Could See Me Now

if you could see me now
If You Could See Me Now

Wie ich zu dem Buch gekommen bin Dieses Buch habe ich von meiner Schwester Bille zu Weihnachten 2009 geschenkt bekommen. Ich musste es einfach gleich lesen, weil ich Cecelia Aherns Romane so mag.

Zum Inhalt: Elizabeths Leben ist nicht gerade das, was man einfach und unkompliziert nennen würde: als sie selbst noch ein kleines Mädchen war, ist ihre Mutter verschwunden und das hat nicht nur Elizabeth und ihre Schwester Saoirse, sondern auch ihren Vater schwer getroffen. Seitdem ist in Elizabeths Familie das Gegenteil von dem, was man heil nennen könnte: der Kontakt des Vaters zu seinen Töchtern ist gestört, Saoirse ist drogen- und alkoholabhängig und hat nicht einmal die Kraft, sich um ihren kleinen Sohn Luke zu kümmern. Und Elizabeth versucht, das Chaos, das ihre Familie darstellt, dadurch zu verdrängen, dass sie in ihrem Haus und bei ihrer Arbeit alles immer unter Kontrolle hat. Sie verbietet sich nahezu den Kontakt mit anderen Menschen und hat somit auch überhaupt keine Freunde in der Stadt, in der sie aufgewachsen ist.
Elizabeth kümmert sich jedoch so gut sie kann um ihren kleinen Neffen Luke, auch wenn sie keinerlei Verständnis für dessen Fantasie und Spiele aufbringen kann. Als Luke dann eines Tages seinen unsichtbaren Freund Ivan mit nach Hause bringt und erwartet, dass Elizabeth ihm auch Pizza zum Abendbrot zubereitet, reißt dieser fast der Geduldsfaden. Einen unsichtbaren Freund kann Elizabeth nun wahrhaftig nicht gebrauchen.
Doch dann trifft Elizabeth Ivan auch. Ohne zu ahnen, dass sie nun in der Lage ist, mit jemandem zu sprechen und Kontakt zu haben, der für alle anderen unsichtbar ist, merkt sie, dass sie in Ivan jemanden gefunden hat, dem gegenüber sie sich öffnen kann und dem sie von ihren Ängsten und Träumen zu berichten wagt. Nach und nach wird Elizabeth zu einem völlig neuen Menschen – und sie merkt, dass Ivan ihr immer mehr bedeutet. Zwar beruht dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit, und Ivan hätte niemals geahnt, dass es so schön sein könnte, von einem Erwachsenen gesehen zu werden, doch welche Zukunft hat eine Liebe, die auf zur Hälfte unsichtbaren Füßen steht?

Wie mir das Buch gefallen hat: Cecelia Aherns Romane haben ja immer so etwas Magisches. Das ist natürlich bei „If You Could See Me Now“ auch so. Die Geschichte ist wunderschön erzählt, manchmal sehr lustig, dann aber wieder auch sehr traurig – das ein oder andere Mal kann man schon ein bisschen weinen. Zwar sind Elizabeth und ihre Familiengeschichte nicht wirklich etwas Neues, und auch ihre Wandlung vom Kontrollfreak zur fantasievollen und gutgelaunten jungen Frau ist natürlich nicht von Frau Ahern erfunden worden, doch trotzdem muss man sagen, dass dieses Buch einfach schön zu lesen ist und genau das bisschen Kitsch, das man manchmal eben braucht.

29.12.09 18:49
 



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