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Mark Haddon: The Curious Incident of the Dog in the Night-Time

the curious incident of the dog in the night-time
The Curious Incident of the Dog in the Night-Time. (Vintage)

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit mal auf meinen Amazonwunschzettel gesetzt, weil ich es bei meiner damaligen Nachhilfeschülerin Julia gesehen hatte und es interessant fand. Geschenkt bekommen habe ich es Weihnachten 2009 von meiner Schwester Jordis.

Zum Inhalt: Christopher Boone hat es ohnehin schon nicht ganz leicht. Er geht auf eine Schule für Kinder mit „besonderen Bedürfnissen“, weil er zwar hochintelligent ist, aber weder seine eigenen Emotionen noch die anderer Menschen richtig erkennen und bewerten kann. Christopher kann nichts essen, was gelb oder braun ist, und er hat gute Gründe dafür. Er versteht Metaphern nicht und auch viele Redewendungen bereiten ihm Schwierigkeiten, weil sie in seinem rein logisch arbeitenden Kopf keinen Sinn machen. (Was soll das, wenn Leute sagen: „See you later, alligator“ und es ist kein Krokodil angesprochen?)
Und nun will Christopher ein Buch schreiben und seine Lehrerin Siobhan hilft ihm dabei. Sie erklärt Christopher, worauf es bei einem Buch ankommt, und er versucht, ihre Tipps umzusetzen. Was für ein Buch es werden soll, steht auch schon fest: es wird ein Krimi werden, denn der Fall lag dem Jungen fast buchstäblich vor der Nase – der Nachbarhund Wellington, den Christopher sehr gemocht hat, ist mit einer Mistgabel ermordet worden. Christopher will nun herausfinden, wer das getan hat, und dazu hat er vor, Zeugen zu befragen und dem Täter auf die Schliche zu kommen.
Doch es ist nicht einfach, ein Detektiv zu sein. Erstens ist es dem Jungen sehr unheimlich, mit fremden Menschen zu sprechen, zweitens ist Christophers Vater absolut dagegen, dass sein Sohn seine Nase in die Angelegenheiten anderer Leute hineinsteckt.
Und während Christopher eigentlich einem Hundemörder auf die Schliche kommen wollte, macht er plötzlich viel verstörendere Entdeckungen, die seine eigene Familie betreffen. Er findet Dinge heraus, die sein Vater vor ihm geheimhalten wollte, und es ist gar nicht so leicht, die Welt zu verstehen, wenn plötzlich alles anders ist, als man es eigentlich erwartet hatte...

Wie mir das Buch gefallen hat: Dieser Roman ist schon durch seinen Erzähler besonders. Christopher hat offenbar das Asperger-Syndrom und Haddon bekommt es sehr gut hin, seine Leser in die Gedankenwelt eines solchen Menschen einzuführen, ohne dass man das Gefühl hätte, Christopher solle irgendwie in seiner Art dargestellt und vorgeführt werden. Nein, man glaubt es Haddon, dass sein Erzähler einfach ein Junge ist, der eine Geschichte zu erzählen hat, und man folgt ihm gespannt durch den Roman. Oftmals werden einem Zusammenhänge schneller klar als Christopher, weil dieser nicht zwischen den Zeilen lesen kann bei dem, was andere ihm erzählen, dann wieder hilft ihm aber gerade sein Sinn für Logik weiter bei des Rätsels Lösung.
An diesem Roman ist nicht nur die Handlung interessant, vor allem ist er auch durch die Erzählweise, die Haddon gewählt hat, einfach etwas Besonderes. Ein Buch, das ich bestimmt wieder lesen werde.

3.1.10 22:43
 



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