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Sebastian Fitzek: Das Kind

das kind
Das Kind

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Nahezu unübertroffen in meiner Standhaftigkeit, hatte ich dieses Buch zwar oftmals schon in der Hand, habe es aber nie gekauft. Auf Wangerooge im Silvesterurlaub 2009 war es dann letzten Endes stärker als ich. Gekauft hat es mir Thore und ich hab's in einem Rutsch gelesen...

Zum Inhalt: Robert Stern ist Anwalt – und zwar fast ausschließlich. Ein Privatleben hat er nicht mehr, seit er und seine Frau Sophie sich nach dem Tod ihres nur zwei Tage alten Sohnes Felix getrennt haben. Felix starb noch im Krankenhaus durch plötzlichen Kindstod, und weder Stern noch seine Exfrau haben das je verwunden.
Und nun kommt auf den Anwalt ohne Privatleben ein Fall zu, den er sich niemals erträumt hätte: seine Exfreundin Carina stellt ihm einen zehnjährigen Jungen vor, der bald sterben wird, weil er einen Gehirntumor hat. Zu seinem Geburtstag hat Carina, die als Krankenschwester in dem Krankenhaus arbeitet, in dem Simon behandelt wird, ihm eine Rückführung geschenkt – und seitdem kann sich Simon offenbar an Dinge erinnern, die er in einem früheren Leben getan hat – und diese Dinge sind der Grund, aus dem Simon einen Anwalt braucht: er erinnert sich daran, mehrere Menschen auf brutale Weise getötet zu haben!
Stern kann das natürlich erst nicht glauben und denkt, dass Carina den Jungen zu irgendeinem Scharlatan geschleppt hat, der sonstwas mit dem Jungen angestellt hat; doch unheimlicherweise erinnert sich Simon an die Orte, an denen die Leichen liegen müssten – tatsächlich findet Stern die erste Leiche genau dort, wo der Junge sie vorausgesagt hatte, und nun sieht die Geschichte gleich ganz anders und viel bedrohlicher aus. Kann es wirklich sein, dass Simon sich an ein früheres Leben erinnert, in dem er ein Mörder war?
Eigentlich müsste Stern die Polizei einschalten, doch er erhält noch in der ersten Nacht eine DVD, die den Tod seines Sohnes Felix zeigt – und dann einen zehnjährigen Jungen, der ihm, Stern, ähnlich sieht und genau das gleiche Muttermal auf der Schulter hat, das auch Felix hatte. Aber kann das sein? Felix ist doch tot! Stern hat die Leiche seines Sohnes selbst gesehen! Die Stimme auf der DVD verspricht Stern Informationen über Felix – unter einer Bedingung: Stern soll herausfinden, was es mit Simons Visionen auf sich hat, aber auf keinen Fall die Polizei informieren. Und so beginnen abenteuerliche und gefährliche Ermittlungen...

Wie mir das Buch gefallen hat: Sebastian Fitzek kann es einfach. Seine Thriller kann man einfach nicht aus der Hand legen. Auch „Das Kind“ ist einfach nur spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Eine tolle Geschichte, mit nichts vergleichbar, was ich bislang gelesen habe. Es passiert unglaublich viel, die Ermittlungen nehmen viele Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hat, es gibt unglaublich spannende Szenen, zum Teil abstoßende oder gruslige, aber immer muss man einfach weiterlesen.
Die Charaktere sind interessant beschrieben, keine 08/15-Figuren, gerade Simon ist eine sehr liebenswerte Figur, die man ins Herz schließt und mit der man mitleidet – nicht nur wegen der schrecklichen Krankheit, sondern vor allem wegen seiner Erinnerungen. Fitzek macht die Last, die das für den Jungen bedeutet, sehr klar.
Ist „Das Kind“ das beste Buch von Fitzek? Gerade nach dem Lesen habe ich das Gefühl, dass es so ist, aber ich weiß, dass es mir bei drei seiner vier anderen Thriller ebenfalls so ging. Was also mache ich? Ich sage: es ist auf jeden Fall einer der besten von Fitzek.

3.1.10 22:48
 



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