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Nick Hornby: Slam

slam
Slam

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich von meiner Schwester Bille und ihrem Freund Julian zu Weihnachten 2009 bekommen. Da ich Hornby sehr gern lese, kam das Buch gleich mit in den anschließenden Silvesterurlaub.

Zum Inhalt: Sam ist sechzehn Jahre alt und eins tut er für sein Leben gern: skaten. Sein großes Vorbild ist Tony Hawk, mit dem er auch immer dann redet, wenn er einen Rat braucht. Und Tony Hawk antwortet immer mit Zitaten aus seiner Biographie. Mit Tony Hawk bespricht Sam alles, was er seiner Mutter nicht sagen kann. Und das ist einiges, obwohl Sams Mutter noch sehr jung ist - nämlich 32.
Das Verhältnis zwischen Sam und seiner Mutter ist gut, auch wenn sie sich schuldig fühlt, weil sie ihn so früh bekommen hat. Dass sie nicht den idealen Weg in ihrem Leben gegangen ist, ist ihr klar, und sie hofft umso mehr, dass Sam in seinem Leben etwas erreichen wird. Dieser ist eigentlich recht zufrieden. Er kommt in der Schule klar, er kann ein paar richtig gute Skatetricks und das Leben zu Hause ist in Ordnung. Dass seine Mutter nicht mit seinem Vater zusammenlebt, ist für Sam, der weiß, dass sein Vater weder ein besonders tolles Vorbild noch ein durch und durch sympathischer Typ ist, eigentlich gar nicht schlimm.
Bislang ist Sam also eigentlich ein ganz normaler Teenager. Bis er Alicia kennen lernt und sich verliebt. Auch noch normal. Auch, dass die beiden Sex haben, ist noch nicht so ungewöhnlich. Aber dann... dann wird Alicia schwanger, und das hatte Sam mal so gar nicht geplant. Er soll mit siebzehn Vater werden?
Nicht nur Sam und Alicia sind nicht begeistert, auch ihre Eltern sind natürlich weit davon entfernt, Luftsprünge zu machen. Sams Mutter kann es nicht glauben, dass sie mit 32 Oma werden soll, und Alicias Eltern sind entsetzt - für ihre Tochter hatten sie sich eine ganz andere Zukunft erhofft... aber eins steht für Alicia fest: sie will ihr Baby behalten. Und deswegen wird sich nicht nur ihr eigenes Leben ab jetzt von Grund auf ändern...

Wie mir das Buch gefallen hat: "Slam" ist ein richtig gutes Buch. Manchmal muss man beim Lesen lachen, Sam ist Hornby wirklich sehr gut gelungen - ein toller Erzähler!
Hornby trifft auch sehr gut einen angemessenen Ton: flapsig, lustig, und trotzdem mit der nötigen Ernsthaftigkeit erzählt er die Geschichte des Skaters, der sich plötzlich mit dem Gedanken anfreunden muss, dass er Vater wird. Diese Situation stellt Hornby wirklich gut dar, das Lesen macht Spaß, und ohne dass man den erhobenen Zeigefinger vor sich sieht, nimmt man aus dem Roman auch etwas mit.
Authentische Charaktere runden das Buch ab. Lohnt sich wirklich!

4.1.10 18:08
 



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