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Joanne Harris: Denk an mich in der Nacht

denk an mich in der nacht
Denk an mich in der Nacht

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch habe ich bei vorablesen.de gewonnen. Die Leseprobe versprach mal etwas Anderes als der momentan angesagte Vampirromantikkram zu sein, und deswegen habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Zum Inhalt: Ende der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts geht der junge Student Daniel Holmes in Cambridge am Fluss spazieren und entdeckt plötzlich eine junge Frau im Wasser, die bewusstlos zu sein scheint. Er rettet sie - und damit hat er sein Schicksal eigentlich besiegelt, denn Rosemary lässt ihn nicht mehr los. Engelsgleich sieht sie aus, wunderschön, überirdisch, mit wallenden roten Haaren und einem hypnotisierenden Blick. So zieht die junge Frau Daniel immer mehr in ihren Bann - und lässt sich dann mit seinem besten Freund Robert ein.
Daniel kommt trotz allem nicht von ihr los, egal, wie viel Zeit vergeht. Doch er merkt irgendwann, dass von Rosemary eine Gefahr ausgeht, die er zunächst nicht benennen kann, die ihm dann aber immer klarer und bedrohlicher vor Augen steht.
Viele Jahre später, nämlich in den neunziger Jahren, findet die Malerin Alice auf einem Friedhof eine kleine Plakette: "Rosemary zur Erinnerung"... und damit nimmt ihre Geschichte ihren Lauf, denn kurz nach diesem Fund tritt Virginia ("Ginny") in ihr Leben, und zwar als neue Freundin von Alices Exfreund Joe. Dieser ist von Ginny vollkommen verzaubert, und er verteidigt sie, was immer Alice auch an ihr auszusetzen hat. Und Alice macht sich wirklich Sorgen um Joe. Denn Ginny trifft sich mit absonderlichen Gestalten, sie lügt, sie bleibt nächtelang weg (und Alice weiß das so genau, weil sie das Mädchen auf Joes Bitte hin bei sich aufgenommen hat) und Alice glaubt, dass sie auch noch Drogen nimmt.
Als ihr dann noch die Tagebuchaufzeichnungen von Daniel Holmes in die Hände fallen, ergibt sich für Alice ein Bild, das sie zunächst nicht glauben kann, und dass ihr dann immer mehr Angst macht...

Wie mir das Buch gefallen hat: Schön, mal wieder einen anderen Vampirroman zu lesen. Von daher hat mir der Erstling von Joanne Harris, der nun zum ersten Mal auf Deutsch erschien, viel Spaß gemacht. Die Geschichte wird einmal aus der Ich-Perspektive von Daniel und einmal in der 3. Person erzählt, wenn man als Leser Alice begleitet. Das hat mir sehr gut gefallen.
Zwischendurch hat der Roman meiner Meinung nach die ein oder andere Länge, weil ich fand, dass die Gemeinsamkeiten zwischen Rosemary und Ginny etwas zu deutlich gemacht wurden. Da hätten es zum Teil Andeutungen auch getan.
Ich fand Daniels Perspektive spannender, denn mit ihm als verzweifeltem Ich-Erzähler konnte ich dann wirklich besser mitleiden. Aber zwei Ich-Erzähler wären sicher auch zu viel gewesen.
Insgesamt ein durchaus lesenswertes Buch, wenn auch nicht das beste von Joanne Harris.

29.1.10 20:40
 



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