the rest is still unwritten
  Startseite
  Über...
  Autoren von A - Z
  Stapel ungelesener Bücher
  Seitenweise
  Gelesen '09
  Gelesen '08

Freunde
   
    buechertraeume

   
    fachbuchholzer

    - mehr Freunde

Links
  Bücherforum für Süchtige


http://myblog.de/marijke

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Richard Laymon: Die Insel

die insel
Die Insel: Roman

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses Buch hat Thore sich für unseren Silvesterurlaub 09/10 gekauft. Ich habe es jetzt auch gelesen, und zwar am Zeugnisferienwochenende.

Zum Inhalt: Billie und Andrew wollen ihren 20. Hochzeitstag zusammen mit ihren Töchtern und deren Freunden feiern. Gemeinsam fahren sie mit einer Yacht zwischen ein paar tropischen Inseln herum, bis es dann zur Katastrophe kommt: das Schiff fliegt in die Luft und die acht Urlauber finden sich auf einer einsamen Insel wieder - beziehungsweise, zunächst scheinen sie nur zu siebt zu sein, denn Tessas Ehemann Wesley bleibt verschwunden und die anderen halten ihn für tot.
Bis plötzlich Morde geschehen - und der Täter scheint es auf die Männer abgesehen zu haben, denn erst tötet er Keith, den Ehemann von Kimberley, und wenig später ist Andrew tot. Nun fürchtet Rupert, der einzig verbliebene Mann bei den vier Frauen, um sein Leben.
Rupert ist eigentlich ein ziemlicher Versager, und dass ein Mädchen wie Connie sich für ihn interessiert, hat ihm schon ziemlich geschmeichelt, denn Connie ist zwar eine ziemliche Zicke, aber dafür sehr attraktiv (wenn auch in Ruperts Augen ihre Schwester Kimberley und ihre Mutter Billie noch besser aussehen). Doch aus der körperlichen Annäherung wird nichts, denn Rupert und die Frauen müssen nun ständig auf der Hut sein und rechnen jede Minute damit, angegriffen zu werden. Und dann - das wissen sie alle - wird ein Kampf auf Leben und Tod folgen.
Und schon bald wird klar, dass Wesley überlebt und den Unfall sogar inszeniert hat. Er verfolgt einen grausamen Plan und macht vor nichts Halt. Doch warum will Wesley die Männer töten und die Frauen in seine Gewalt bringen? Was ist sein grausamer Plan?

Wie mir das Buch gefallen hat: Richard Laymon ist einfach kein Autor für mich. Den Anfang des Romans fand ich langweilig und albern. Rupert, der Ich-Erzähler, ist permanent damit beschäftigt, den Frauen auf die Brüste oder auf den Hintern zu gucken, und die Handlung kommt nur schwer in Gang. Als diese dann losgeht, wird das Ganze schnell extrem brutal und blutig. Dabei überschreitet Laymon meiner Meinung nach auch mehrfach die Grenzen des guten Geschmacks - wirklich daneben.
Es lohnt sich nicht, etwas über die klischeebeladenen Charaktere zu sagen.
Das Ende ist zwar stimmig, aber macht dann den Rest auch nicht wieder wett.

31.1.10 16:23
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung